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Adolf Dietrich hat zeitlebens in diesem Haus an der Seestrasse 31 in Berlingen gewohnt und gearbeitet. Die Stube mit dem alten Kachelofen im ersten Stock diente ihm gleichzeitig als Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer. Er hat nie eine Staffelei benutzt und seine über 1000 Ölbilder alle auf einem einfachen Holztisch gemalt.  Für seine unvergleichlichen Landschaftsbilder hat er als Vorlagen Skizzen verwendet, die er auf seinen Streifzügen rund um Berlingen anfertigte. Bereits ab 1926 haben ihm auch selbst gemachte SW-Fotografien als Malvorlage gedient (es sind etwa 3000 im Nachlass erhalten und inventarisiert). Dietrich hat nie geheiratet und vermachte seinen gesamten Besitz testamentarisch der Thurgauischen Kunstgesellschaft.  Das Adolf Dietrich-Haus wurde 1977 renoviert und ist heute öffentlich zugänglich. Lageplan und Öffnungszeiten.
Fotos: Peter Somm